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Ich und mein FSJ

Mein Name ist Stefanie Christ und ich bin die dritte FSJlerin, die im Gefahrenabwehrzentrum des Kreises Offenbach ihr Freiwilliges Soziales Jahr absolviert. Im September 2012 habe ich mein freiwilliges soziales Jahr in der Kreisverwaltung Offenbach angetreten. Mein Einsatzbereich ist das Gefahrenabwehr- und Gesundheitszentrum des Kreises Offenbachs, im Fachdienst 37 habe ich meinen Platz gefunden. Neben dem Katastrophenschutz, der Gefahrgutüberwachung, dem vorbeugenden Brandschutz bildet die allgemeine Gefahrenabwehr den Großteil des Fachdienstes. Hierbei handelt es sich um die Verwaltung der Freiwilligen Feuerwehren des Kreises Offenbachs, was ein sehr unterschiedliches Aufgabenspektrum beinhaltet.

Die Funktion:

Das freiwillige soziale Jahr soll der persönlichen und beruflichen Orientierung dienen. Vor allem der Erwerb sozialer Kompetenzen steht im Vordergrund. Das sogenannte FSJ ist vom Konzept an dem Zivildienst angelehnt und bietet somit die Möglichkeit eine sinnvolle Tätigkeit zur Orientierung im Leben sowie zur Findung von Ausbildungs- und Berufswünschen umzusetzen. Das Jahr wird für spätere Ausbildungen und oder Studien anerkannt. Es biete sich eine Überbrückung möglicher Wartezeit auf einen Ausbildungs- oder Studienplatz. Neben diesen Effekten bietet das FSJ auch einen Einblick in die ehrenamtliche Tätigkeit der Feuerwehren, das soziale Engagement für andere Menschen und einen Einblick in die Berufswelt.

Zu den Tätigkeiten des freiwilligen sozialen Jahrs beim Landkreis Offenbach gehören desweiteren auch die Förderung der Jugendarbeit in den Jugend-Feuerwehren, die enge Zusammenarbeit mit der Kreisjugendfeuerwehr sowie die Planung und Förderung der Brandschutzerziehung und Brandschutzaufklärung.

Der Ablauf:

Der Ablauf richtet sich nach der Einsatzstelle.

Im Verwaltungsbereich spielt sich der Hauptteil im Büro ab, wo verschiedene verwaltungs- und organisatorische Aufgaben für die Feuerwehr zu erledigen sind.

Eine Einsatzstelle innerhalb der örtlichen Feuerwehr gehört auch dazu, hierbei liegt der Schwerpunkt auf der Arbeit mit den Gerätewarten, der Brandschutzerziehung und der unterstützenden Funktion innerhalb des Einsatzdienstes.

Der Tagesablauf / Wochenablauf:

Grundsätzlich haben die Tage einen festen Rahmen, in dem die diversen Aktivitäten und Projekte immer wieder organisiert und unterstützt werden müssen. Abweichungen sind jedoch möglich, da sich die Arbeit mit einer Feuerwehr nicht hundert prozentig kalkulieren lässt.

Der klassische Tagesablauf beginnt morgens im Büro zu Beginn der Woche mit einem Teamgespräch in dem alle wichtigen und aktuellen Themen besprochen werden.

Im Anschluss folgen die diversen Tätigkeiten die anfallen.

Die können recht unterschiedlich sein, sei es im Außendienst bei dem auch mal Feuerwehrleute beim Begehen der Brandsimulationsanlage betreut werden müssen oder auch mal eine klassische Kopierarbeit.

Die Aufgabenbereiche in den Feuerwehren sind genau so abwechslungsreich. Mal abgesehen von der Tatsache das mal Einsatzdienstleistet uns somit Rund um die Uhr einsatzbereit sein muss gibt es dort auch viele handwerkliche Arbeiten und wichtige Kontrollen die durchgeführt werden müssen damit die Feuerwehrleute so reibungslos wie möglich arbeiten können. Desweiteren fällt in den Tätigkeitsbereich auch ein Teil der Jugendarbeit, den Schwerpunkt bildet die Brandschutzerziehung. Hierbei werden die örtlichen Kindertagesstätten aufgesucht und die Kinder über die Gefahren von Feuer und den richtigen Umgang aufgeklärt. Damit geht auch eine große Verantwortung einher.

Zusammenfassend lässt sich sagen:

Du bist zwar nicht allein, aber doch geht man selbst verantwortlich seinen Tätigkeiten nach. Selbständiges Arbeiten natürlich im Rahmen der Möglichkeiten, Eigeninitiative sowie Kooperations- und Organisationsfähigkeit sind wichtige Eigenschaften.